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Ein akkurat gepflegter Rasen gilt zwar als ästhetisches Ideal, wird von vielen Hobbygärtnern aber schnell als „langweilig“ empfunden. Abgesehen davon bieten derartige Monokulturen so gut wie keinen ökologischen Mehrwert.
Das Anlegen eines Gartenteichs ist eine kreative Möglichkeit, um sich etwas mehr Natur in den eigenen Garten zu holen, einheimischen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum zu bieten und so ganz nebenbei die Artenvielfalt (Biodiversität) vor Ort zu fördern.
Deinen persönlichen Gestaltungsideen sind dabei keine Grenzen gesetzt: Das Spektrum reicht von kleinen, naturnahen Biotopteichen über exklusive Koiteiche bis hin zum modernen Schwimmteich als Alternative zum klassischen Swimming-Pool. In unserem Online-Shop findest du alles, was du für die Installation und die laufende Pflege deines Gartenteichs benötigst – damit du noch lange Freude an deiner persönlichen Ruhe-Insel hast.
Ein Gartenteich ist ein lebendiges Ökosystem. Ein stabiles ökologisches Gleichgewicht ist daher die Grundvoraussetzung für klares Wasser und gesunde Teichbewohner. Und dieses steht und fällt mit der richtigen Technik:
Gemeinsam bilden Filter und Pumpe das Herzstück eines intakten und gesunden Gartenteichs. In unserer „Aquaristikwelt“ findest du daher nicht nur die geeignete Grundausstattung, sondern auch ergänzendes Filtermaterial (Ersatzschwämme) sowie weitere Ersatzteile – für Teichfilter und Teichpumpe.
Du bist unsicher, welches Equipment das richtige für deinen Gartenteich ist? Wir von Aquaristikwelt24 helfen dir gerne weiter. Jetzt kontaktieren und direkt beraten lassen. (CTA)
Fontänen und andere Wasserspiele sind nicht nur optische Hingucker, sondern erfüllen auch eine wichtige ökologische Funktion. Durch die Bewegung an der Wasseroberfläche tragen sie Sauerstoff ins Wasser ein, was besonders in den Sommermonaten bei hohen Temperaturen für Fische, Frösche und Co. lebenswichtig sein kann.
Schwimmende Fontänen lassen sich flexibel positionieren – perfekt für kleine Gartenteiche –, fest installierte Varianten findet man hingegen vor allem in größeren Teichanlagen. Ein Wasserfall sorgt für ein angenehmes, fast schon meditatives Rauschen.
Neben gemeinen Goldfischen und prächtigen Koi erfreuen sich auch heimische Fische wie Goldorfen, Moderlieschen oder Bitterlinge einer immer größeren Beliebtheit. Und das nicht ohne Grund: Heimische Fischarten gelten als besonders pflegeleicht und fügen sich optimal in das bestehende Ökosystem des Gartenteiches ein.
Unabhängig davon, für welche Fischart du dich letztendlich entscheidest: Die Ernährung ist das A und O, um die Gesundheit und das Wohlbefinden deiner Teichfische zu erhalten. Der Stoffwechsel von Kaltwasserfischen ist dabei stark temperaturabhängig. Das hat wiederum direkte Auswirkungen auf die Fütterung und die Wahl des geeigneten Teichfutters:
Doch auch bei guter Pflege und idealer Ernährung können Teichfische von Zeit zu Zeit erkranken. Krankheiten wie Kiemenfäule, Parasiten- oder Bakterienbefall treten häufig bei geschwächter Immunabwehr oder schlechten Wasserwerten auf.
Mit den richtigen Medikamenten lassen sich erkrankte Fische gezielt behandeln. Jedoch solltest du möglichst schnell reagieren und dich exakt an die vorgeschriebene Dosierung halten. Andernfalls läufst du Gefahr, dass der Teich „kippt“, also das biologische Gleichgewicht ins Wanken gerät.
Anders als ein herkömmlicher Swimming-Pool funktioniert ein Schwimmteich im Grunde genommen komplett ohne Chemie: Pflanzen und Mikroorganismen übernehmen in einer separaten Regenerationszone die natürliche Wasserreinigung. Das erfordert eine sorgfältige Planung von Größe, Tiefe und Bepflanzung – sowie eine speziell abgestimmte Technik, bestehend aus Schwimmteichpumpe und Filteranlage, die den Wasserkreislauf zwischen Bade- und Regenerationszone kontinuierlich aufrechterhält.
Auch die Wasserpflege unterscheidet sich grundlegend: Statt Chlor und einer Poolpumpe kommen natürliche Aufbereitungsmittel zum Einsatz, die das biologische Gleichgewicht unterstützen, ohne die Pflanzen- und Tierwelt zu belasten.
Stabile Wasserwerte sind die Grundlage für gesunde Fische und eine funktionierende Teichbiologie. Besonders im Frühjahr, wenn der Teich nach dem Winter wieder zum Leben erwacht, aber auch bei warmen Sommertemperaturen, solltest du deinen Gartenteich daher einem regelmäßigen Wassertest unterziehen. Ein zu hoher Nitratgehalt fördert Algenwachstum und schadet langfristig auch den Fischen.
Ist das Kind bereits in den Brunnen (oder besser gesagt, den Teich) gefallen, helfen dir unsere ausgewählten Mittel zur Algenbekämpfung und Wasseraufbereitung, das empfindliche Ökosystem „Gartenteich“ wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aber auch zu Beginn der Teich-Saison oder als Starthilfe für neuangelegte Teiche kann es sich lohnen, die Mikroorganismen und Wasserpflanzen mit dem richtigen Produkt gezielt zu unterstützen.
Für den laufenden Betrieb findest du im Online-Shop von Aquaristikwelt24 weiteres praktisches Teichzubehör:
Du siehst: Ein gesunder Teich ist definitiv kein Selbstläufer, aber mit der richtigen Kombination aus Technik und Wasserpflege lässt er sich ganzjährig im Gleichgewicht halten. Bei Aquaristikwelt24 findest du alles, was du für einen intakten und gepflegten Gartenteich benötigst, von leistungsstarker Filtertechnik über hochwertiges Fischfutter bis hin zum passenden Zubehör für Schwimmteich oder Biotop.
Noch Fragen? Gerne stehen wir dir mit Rat und Tat zur Seite und helfen dir dabei, gemeinsam die passende Lösung für deinen Gartenteich zu finden.
Jetzt Kontakt aufnehmen und individuell beraten lassen.
Im Folgenden sind wir einigen der häufigsten Fragen zum Anlegen und Instandhalten von Gartenteichen „auf den Grund gegangen“. Weitere Informationen findest du auch in unserem allgemeinen Teich-FAQ.
Als Erstes gilt es, festzulegen, welche Art von Teich du anlegen möchtest, denn Biotopteich, Fischteich und Schwimmteich stellen jeweils andere Anforderungen an Tiefe, Technik und Bepflanzung. Der ideale Standort bietet vier bis sechs Sonnenstunden täglich. Planst du Fische einzusetzen, sollte der Gartenteich mindestens 80 bis 100 cm tief sein, damit die Tiere sicher überwintern können.
Grundsätzlich gilt: Je größer der Teich, desto stabiler das biologische Gleichgewicht. Kleine Teiche erfordern mehr Pflegeaufwand und reagieren empfindlicher auf Temperaturschwankungen und Nährstoffeintrag. Ab etwa 10 bis 15 m² Fläche und 80 bis 100 cm Tiefe lässt sich ein stabiles Ökosystem deutlich leichter aufbauen – mit mehr Raum für verschiedene Pflanzzonen und einer größeren Artenvielfalt.
Der Uferbereich sollte möglichst naturnah gestaltet sein. Flach auslaufende Zonen mit Sumpf- und Uferpflanzen bieten Amphibien, Insekten und Vögeln wichtige Rückzugs- und Einstiegsmöglichkeiten. Steine, Kies und Totholz schaffen zusätzliche Kleinstlebensräume. Stark wuchernde Arten wie Bambus solltest du vermeiden, da ihre Wurzelausläufer die Teichfolie oder Wanne beschädigen können.
Die Auswahl richtet sich nach den Tiefenzonen des Teichs. In der Tiefwasserzone ab 60 cm gedeihen Seerosen besonders gut, ebenso wie Unterwasserpflanzen wie Wasserpest oder Hornkraut, die als natürliche Sauerstofflieferanten dienen. Für den Randbereich eignen sich Sumpf- und Uferpflanzen wie Rohrkolben, Blutweiderich oder Sumpfschwertlilie.
Der Uferbereich sollte möglichst naturnah gestaltet sein. Flach auslaufende Zonen mit Sumpf- und Uferpflanzen bieten Amphibien, Insekten und Vögeln wichtige Rückzugs- und Einstiegsmöglichkeiten. Steine, Kies und Totholz schaffen zusätzliche Kleinstlebensräume. Stark wuchernde Arten wie Bambus solltest du vermeiden, da ihre Wurzelausläufer die Teichfolie oder Wanne beschädigen können.
Für kleine Teiche eignen sich einheimische Arten wie Moderlieschen, Bitterlinge, Elritzen oder Goldorfen am besten, da sie robust sind und sich gut an das mitteleuropäische Klima angepasst haben. Goldfische sind ebenfalls pflegeleicht und zählen nach wie vor zu den beliebtesten Teichfischen. Koi benötigen aufgrund ihrer Größe eine leistungsstarke Filtertechnik sowie eine Mindesttiefe von 1,50 m zum sicheren Überwintern.

