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Aquarienzubehör von A bis Z

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Kategorie Highlights

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Aquaristik für zuhause: Equipment für Aquascaper und Hobby-Aquarianer

Wasserpflanzen, bunte Fische und beeindruckende Unterwasserlandschaften:

Aquarien ermöglichen uns einzigartige Einblicke in eine Welt, die sonst buchstäblich unter der Oberfläche verborgen bleibt.

Ähnlich wie beim Teichbau, wo bei vielen neben dem Wunsch nach einem Rückzugsort im eigenen Garten auch eine möglichst natürliche Gestaltung im Vordergrund steht, geht es auch vielen Aquarianern längst nicht mehr nur darum, ihren Fischen einen adäquaten Lebensraum zu bieten: Die Nachbildung natürlicher Landschaften mit Pflanzen, Wurzeln, Steinen und Bodengrund hat sich hier sogar zu einer eigenen Disziplin entwickelt. Unter dem sogenannten Aquascaping versteht man die bewusste Gestaltung des Aquariums als naturnahe Unterwasserlandschaft, vergleichbar mit Gartengestaltung – nur eben unter Wasser.

In unserem Online-Shop findest du eine Vielzahl an Aquaristik-Produkten, die sowohl funktional als auch optisch ansprechend sind, von leistungsstarken Filtern und Pumpen über eine energieeffiziente LED-Beleuchtung bis hin zu dekorativen Wasserpflanzen – inklusive dazu passendem Bodengrund.

Klein, aber oho: (K)eine Frage der Beckengröße

Die Beckengröße bestimmt maßgeblich, welche Fische, Pflanzen und Technik überhaupt infrage kommen. Kompakte Nano- und Mini-Aquarien ab 10 Litern sind ideal für Aquaristik-Einsteiger oder beengte Platzverhältnisse, während größere Becken dir mehr Gestaltungsfreiheit bieten.

Je größer das Becken, desto stabiler das biologische Gleichgewicht. Größere Wasservolumen verzeihen Schwankungen bei Temperatur oder Wasserqualität deutlich besser als kleine. Unabhängig von der Beckengröße solltest du außerdem auf eine geeignete Unterlage achten. Diese gleicht kleine Unebenheiten aus, schützt das Glas vor Druckstellen und verhindert, dass Kälte vom Untergrund das Becken auskühlt.

Sand, Kies oder Soil: Bodengrundlage für ein stabiles Aquarium

Der richtige Bodengrund schafft die Basis für ein gutes Pflanzen- und Bakterienwachstum.

Nützliche Bakterien, die maßgeblich zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts im Aquarium beitragen, sind beispielsweise:

Nitrosomonas: Wandeln Ammoniak (NH3) in Nitrit (NO2) um.
Nitrobacter: Wandeln Nitrit (NO2) in Nitrat (NO3) um.
Thiobacillus: Helfen beim Abbau von Schwefelverbindungen.


Die Wahl des richtigen Bodengrunds hängt also immer vom geplanten Besatz und der späteren Bepflanzung ab. Denn Sand, Quarzkies oder Soil erfüllen jeweils unterschiedliche Funktionen: Während feiner Sand zum Beispiel ideal für grabende Fische ist, bietet nährstoffreicher Soil wiederum optimale Bedingungen für anspruchsvolle Wasserpflanzen.

Es werde Grün: Wasserpflanzen fürs Aquarium kaufen

Ob Einsteiger, Hobby‑Aquarianer oder erfahrener Aquascaper, Aquarienpflanzen sind weit mehr als reine Dekoration. Die in der Fachsprache auch als Hydro‑ oder Makrophyten bezeichneten, meist gut sichtbaren, Wasserpflanzen verleihen dem Aquarium nicht nur Struktur, sondern stabilisieren zugleich das Mikroklima im Becken. Indem sie überschüssige Nährstoffe aufnehmen oder den für die Fische lebenswichtigen Sauerstoff produzieren, tragen sie maßgeblich zum Erhalt des biologischen Gleichgewichts bei.

Aquaristik für Einsteiger: Welche Aquarium-Pflanzen gibt es?

Je nach Standort im Becken und Wuchsform unterscheidet man verschiedene Pflanzentypen, mit jeweils unterschiedlichen Anforderungen an Lichtverhältnisse und CO₂-Versorgung:

Vordergrundpflanzen: Niedrig wachsende Aquarienpflanzen wie Glossostigma elatinoides oder Marsilea stehen besonders gerne „im Vordergrund“. Sie benötigen viel Licht und gewinnen auch mit der Zeit nur wenig an Höhe.
Bodendecker: Bodendecker wie Hemianthus callitrichoides oder Eleocharis breiten sich großflächig über den Bodengrund aus und bilden mit der Zeit einen dichten, gleichmäßigen Teppich.
Mittelgrundpflanzen: Hierunter fallen mittelhohe Arten, die dem Becken Struktur und eine gewisse Tiefe verleihen. Mittelgrundpflanzen brauchen meist weniger Licht als die niedrigeren Vordergrundpflanzen.
Hintergrundpflanzen: Starkwüchsige Stängel- oder Rosettenpflanzen wie Vallisnerien oder Hygrophila füllen den oberen Beckenbereich. Diese Aquarium-Pflanzen halten sich, wie der Name bereits sagt, bevorzugt „im Hintergrund“, wo sie gleichzeitig Technik oder Filterrohre kaschieren.
Aufsitzerpflanzen: Aufsitzer wie Anubias, Bucephalandra oder Farne wurzeln nicht im Bodengrund, sondern wachsen auf Hartsubstraten wie Wurzeln oder Steinen. Mit unserem Pflanzenkleber lassen sie sich sicher befestigen; fertig bepflanzte Wurzeln, Lavasteine und Kokosnussschalen sind hingegen sofort einsatzbereit.
Moose: Mooskugeln lassen sich auf nahezu jedem Untergrund anbringen und geben dem Aquarium eine weiche, natürliche Anmutung; sie können aber auch lose und ohne weitere Befestigung auf dem Grund des Aquariums platziert werden.
Übergangspflanzen: Für Terrarien, Paludarien und Uferbereiche gibt es außerdem speziell ausgewählte Pflanzenarten, die mit wechselfeuchten und emersen Bedingungen hervorragend zurechtkommen.

Bei anspruchsvollen Setups oder Garnelenbecken hat sich eine Bepflanzung mit In-vitro-Aquarienpflanzen und -Moosen bewährt, um das Aquarium frei von Schnecken, Eiern, Algen oder Parasiten zu halten. Diese Aquarienpflanzen werden steril im Labor kultiviert und sind daher absolut keimfrei.

Pflege und Vermehrung: Eine Aquarienpflanze kommt selten allein

Viele Aquarienpflanzen bilden im Laufe der Zeit Ableger, die sich abtrennen und neu einpflanzen lassen. So lässt sich der Pflanzenbestand ganz ohne Neukäufe Schritt für Schritt erweitern. Wenn du nicht so lange warten willst, kannst du stattdessen auch ausgewachsene Aquarienpflanzen kaufen, sogenannte Mutterpflanzen.

Damit deine Wasserpflanzen langfristig gesund bleiben und üppig wachsen, bedarf es einer ausreichenden Nährstoffversorgung. Für ein optimales Pflanzenwachstum kannst du deshalb gelegentlich auf Pflanzendünger oder spezielle Flüssig- und Bodengrunddünger zurückgreifen.

Aquaristik-Tipp: Speziell zusammengestellte Pflanzen-Sets bündeln aufeinander abgestimmte Arten für alle Beckenbereiche und erleichtern so die Erstbepflanzung oder auch die schnelle Neu- bzw. Umgestaltung des bestehenden Aquarium-Setups.

Das gewisse Extra: Wurzeln, Steine & Co.

Genau wie Wasserpflanzen sind auch Wurzeln, Natursteine (wie z. B. Donnerkeile oder rote Lavasteine) und Deko-Elemente wie Höhlen, künstliche Pflanzen oder Figuren nicht nur optische Hingucker: Fischen, Schnecken oder Krebsen dienen sie außerdem als Versteck und Rückzugsmöglichkeit. Setze daher auf Elemente, die dem natürlichen Lebensraum deiner Aquarienbewohner möglichst nahekommen, damit sich diese in ihrer neuen Umgebung auch wirklich wohlfühlen.

Bei der Auswahl der Wurzeln hast du die Wahl zwischen mehreren Holzarten, von exotischen Bonsai- und Mangrovenwurzeln über Driftwood-Flusswurzeln, Steppen- und Sahara-Wurzeln bis zu ausgefallenen Black-Spider-Wurzeln, die jeweils unterschiedliche Strukturen und Farbtöne ins Becken bringen. Natürlich wirkende Drachensteine, Hakkai- und Zebrasteine sowie komplette Mini-Landschaften ergänzen das Gesamtbild und verleihen deinem Aquarium eine ganz persönliche Note.

Butter bei die Fische: Futter & Medikamente für deine Aquarium-Bewohner

Die richtige Ernährung richtet sich immer nach der Art der Fische:

Pflanzenfresser, Allesfresser und Fleischfresser haben grundlegend unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse. Hochwertiges Fischfutter mit ausgewogener Zusammensetzung stärkt das Immunsystem und reduziert gleichzeitig den Nährstoffeintrag ins Wasser.

Grundsätzlich unterscheidet man bei Fischen zwischen folgenden Futterformen:

Flocken: Flockenfutter ist ideal für Oberflächenfresser, wird langsam im Wasser aufgeweicht und eignet sich für die meisten Zierfische.
Granulat: Durch seine kompakte Form sinkt Granulat-Futter langsamer und erreicht so auch mittlere Wasserschichten.
Bodentabletten: Speziell für Bodenbewohner wie Welse oder Garnelen konzipiert, sinken Bodentabletten zunächst auf den Grund und lösen sich erst dort langsam auf.
Ergänzungsfutter: Artemia, Wasserflöhe oder Spirulina runden die Ernährung ab. Gleichzeitig sorgt ein gutes Ergänzungsfutter für Abwechslung auf dem Speiseplan deiner Fische.


Abgesehen davon solltest du auch die Gesundheit deiner Aquarienfische stets im Blick behalten. Krankheiten wie die Weißpünktchenkrankheit (Ichthyophthirius), Flossenfäule oder Parasitenbefall lassen sich mit den richtigen Medikamenten gezielt behandeln – wichtig ist dabei, früh zu handeln und die Dosierung genau einzuhalten, um das biologische Gleichgewicht im Becken nicht zu gefährden.

Tipp: Schildkröten haben ebenfalls spezifische Ernährungsbedürfnisse: Als Allesfresser benötigen sie ein ausgewogenes Verhältnis aus tierischen und pflanzlichen Komponenten, wobei das Futter für junge Tiere proteinreicher sein sollte als das für ausgewachsene Schildkröten.

Technik und Zubehör: Für eine bestmögliche Wasserqualität

Egal ob minimalistisch gestaltetes Nano-Aquarium oder aufwendigeres Setup: Jedes Aquarium ist ein lebendiges Ökosystem, mit spezifischen Anforderungen an Besatz, Bepflanzung sowie Technik und Zubehör. Filter, Heizung, Beleuchtung und CO2-Anlage bilden das technische Herzstück eines jeden Aquariums.

Während der Filter die biologische, mechanische und chemische Reinigung übernimmt, sorgt die CO2-Anlage für ein optimales Pflanzenwachstum und stabile pH-Werte. Außenfilter sind vor allem für größere Becken geeignet, Innenfilter bieten eine kompaktere Lösung für kleinere Aquarien. Hang-On-Filter hängen praktisch außen am Beckenrand. Sie sind eine beliebte Zwischenlösung für mittelgroße Setups.

Zur technischen Grundausstattung gehören außerdem:

Pumpen: Strömungs- und Förderpumpen sorgen für gleichmäßige Wasserbewegung, verhindern tote Zonen im Becken und verbessern auf diese Weise die Sauerstoffversorgung.
Osmoseanlagen: Sogenannte Osmoseanlagen entfernen Schadstoffe und Härtebildner aus dem Leitungswasser und schaffen so die Grundlage für artgerechte Wasserwerte.
UVC-Klärer: Wie der Name bereits sagt, bestrahlen UVC-Klärer das Wasser mit UV-Licht. Derartige Wasserklärer-Geräte werden eingesetzt, um die Keimbelastung zu reduzieren und Algenblüten effektiv vorzubeugen.
Skimmer: Skimmer entfernen organische Verbindungen aus dem Wasser, bevor sie sich zersetzen. Im Meerwasseraquarium sind Skimmer deshalb unverzichtbar.
Thermometer: Nur wenn du die Wassertemperatur im Blick behältst, kannst du rechtzeitig reagieren, bevor Fische oder Pflanzen Schaden nehmen. Thermometer gehören deshalb zu den absoluten Basics eines jeden Aquarium-Besitzers.

Neben der Technik trägt das richtige Zubehör maßgeblich zur Pflege und Funktionalität des Aquariums bei: Scheibenreiniger und Mulmglocke halten das Becken sauber; und auch deine Fische müssen dank moderner Futterautomaten in deiner Abwesenheit nicht auf ihre gewohnte Fütterung verzichten.

Schöne, neue Unterwasserwelt: Zubehör, Deko & mehr – in unserem Aquaristik-Shop

Gerne unterstützen wir dich beim Einstieg in die faszinierende Welt der Aquaristik. Von Bodengrund, Wasserpflanzen und Deko-Elementen über Filter, Pumpen und CO₂-Anlagen bis hin zu Futter und Pflegemitteln – in unserem Shop findest du alles, was du für ein gesundes und optisch ansprechendes Aquarium benötigst.

Gemeinsam finden wir genau die Ausstattung, die am besten zu dir, deinen Vorstellungen und den Bedürfnissen deiner Aquarienbewohner passt.

Jetzt Kontakt aufnehmen und professionell beraten lassen.

FAQ: Häufige Fragen zu Aquarien & Indoor-Aquaristik

Als Experten für Aquaristikwelten wissen wir, worauf es bei der Neugestaltung und Pflege von Aquarien wirklich ankommt. Im Folgenden haben wir einige der häufigsten Fragen zum Thema Aquaristik für dich zusammengetragen. Du möchtest noch tiefer in das Thema „eintauchen“? Weitere Informationen erhältst du in unserem allgemeinen Aquaristik-FAQ.

Das hängt vor allem von Beckengröße, Lichtintensität und Besatz ab. Robuste Arten wie Anubias oder Vallisnerien eignen sich gut für Einsteiger und kommen mit wenig Licht aus. Anspruchsvollere Pflanzen wie Hemianthus callitrichoides benötigen hingegen intensive Beleuchtung und eine gezielte CO₂-Versorgung. Wer unsicher ist, greift am besten zu einem fertig zusammengestellten Pflanzen-Set, das aufeinander abgestimmte Arten für alle Beckenbereiche vereint.

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Entscheidend sind Beckengröße und Besatzdichte. Als Faustregel gilt: Der Filter sollte das gesamte Wasservolumen mindestens zwei- bis dreimal pro Stunde umwälzen. Für kleine Becken reicht ein Innenfilter, für größere Setups empfiehlt sich ein leistungsstarker Außenfilter. Hang-On-Filter sind eine praktische Zwischenlösung für mittelgroße Aquarien. Bei der Pumpe gilt: Sie sollte zur Strömungsvorliebe der gehaltenen Fischarten passen, da manche Arten ruhigeres Wasser bevorzugen.

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NO3 (Nitrat) ist ein wichtiger Wasserwert, der den Gesundheitszustand eines Gewässers widerspiegelt. Ein zu hoher Nitratgehalt fördert Algenwachstum und schadet letztendlich auch deinen Fischen – regelmäßige Wassertests helfen, die Wasserqualität im Blick zu behalten.

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Steigt der Nitratgehalt über längere Zeit an, kann dies auch den pH-Wert des Wassers beeinflussen. Liegt dieser außerhalb des optimalen Bereichs, leidet sowohl das Wohlbefinden der Fische als auch die Nährstoffaufnahme der Pflanzen. Ein pH-Messgerät misst diesen Wert schnell und zuverlässig.

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Algen entstehen häufig durch ein Ungleichgewicht aus Licht, Nährstoffen und CO₂. Regelmäßige Teilwasserwechsel, eine angepasste Beleuchtungsdauer und ein dichter Pflanzenbewuchs helfen, Algen dauerhaft in Schach zu halten. Algenfresser wie Garnelen oder Schnecken unterstützen diesen Prozess zusätzlich. Bei hartnäckigem Befall können auch spezielle Algenmittel eingesetzt werden. So genannte Wasseroptimierer helfen dabei, das biologische Gleichgewicht langfristig zu stabilisieren und einem erneuten Algenwachstum vorzubeugen.

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